Über Uns - Die Autoren
Ronny Düring: Geboren im Sommer 1976 wuchs ich gemeinsam mit meiner 4 Jahre jüngeren Schwester in unserem Elternhaus auf. Auf den Kindergarten folgte die Schule und nach Zehn Jahren beendete ich diese mit einem Realschulabschluss. Da ich schon immer handwerkliches Interesse zeigte, machte ich eine Ausbildung zum Heizungs und Lüftungsbauer, im Februar 1994(2. Lehrjahr) erlitt ich einen schweren Motorradunfall, bei dem ich fast mein linkes Bein verloren hätte. Nach einer einjährigen Tortur durch Krankenhäuser und Rehabilitationskliniken, erlernte ich wieder schrittweise das Gehen. Mein Leben schien mir in dieser Zeit förmlich zu entgleiten. Meine langjährige Freundin verließ mich in dieser Zeit. Ich verlor 10 Kilo an Körpergewicht und wog bei einer Größe von 1,90 nur noch 60 Kilo. Diese Monate waren geprägt von vielen, durch Schmerz verursachte, schlaflose Nächte und sehr strapaziösen, anstrengenden Tagen. Gott und die Welt  Es war eine Zeit, in der ich sehr viel über Gott und die Welt nachdachte und welche bescheidene Rolle ich wohl in dieser spielte. Oft stellte ich mir dabei die Frage, „Warum gerade ich ?“. Diese konnte ich mir jedoch damals noch nicht beantworten. Heute bin ich für all diese Erfahrungen sogar dankbar. In dieser für mich sehr turbulenten Phase meines Lebens entdeckte ich anfangs noch sehr oberflächlich und kurzsichtig, eine bestimmte Gesetzmäßigkeit, der alles im Leben zu Grunde liegt und nach welcher sich jeder Lebensweg gestaltet. Obwohl mir damals der verantwortliche Chefarzt mit den Worten; „Sie werden sich damit abfinden müssen, nie wieder richtig laufen zu können. Ihr Bein werden sie immer hinter-herziehen müssen.“, eine nicht gerade rosige Zukunft offenbarte, ließ ich mich davon nicht beeindrucken. Ich ging, angespornt von der Erkenntnis des Prinzips von Ursache und Wirkung, den Weg bis zu m einem selbst gesteckten Ziel, wieder normal gehen zu können. Ein Zwischenfall der mein ganzes Leben verändern sollteDie Aussagen des Chefarztes dienten mir dabei immer wieder als Motivation! Heute sind diese Prognosen bereits widerlegt. Ich bin mehr denn je zu Fuß unterwegs und dies ohne Krücken und anderweitige Gehhilfen. Auch das Nachziehen des linken Fußes habe ich durch viel Übung und Willensstärke verhindern können. Wenn man mich heute gehen sieht, fällt einem keine Besonderheit mehr auf, außer vielleicht der, dass ich mit meinen 1,90 und heute 102 Kilo einen " größeren Schatten werfe".Mich verbindet heute sehr viel mit dem Sport und der Natur. Ich bin mehr denn je in Wald und Flur, zu Fuß oder per Rad unterwegs. Ich gehe regelmäßig in einem nahegelegenen See schwimmen, zur Sommer- und Winterszeit. 2003 absolvierte ich sogar einen Marsch vom brandenburgischen Barnim bis zur Ostsee. Die Tagesleistung belief sich dabei auf ca. 60 Kilometer. Dabei machten mir die Blasen unter meinen Füßen mehr zu schaffen als die Arthrose in meinem linken Sprunggelenk. Die Folgen des Unfalls zwingen mich zwar heute noch 2-3 mal pro Woche zur physiotherapeutischen Behandlung, dies verbinde ich jedoch gerne mal mit einem ausgedehnten Spaziergang. Ich beendete nach dem Unfall, trotz aller Bedenken des Unfallchirurgen meine Ausbildung zum Heizungs – und Lüftungsbauer. Dabei gehörte ich zu den 60%, die die Prüfung bestanden. Dies war nach der harten Zeit endlich wieder ein Lichtblick in meinem Leben. Es sollte jedoch nicht lange wären, denn schon kurz nach Beendigung der Lehre, ging die Firma bankrott. Mit dem Verlust der Arbeit verlor ich auch sämtliche Annehmlichkeiten, wie Motorrad, Auto und andere Sachen und musste zeitweise sogar von Sozialhilfemarken leben. Dies alles ließ mich jedoch nicht resignieren und gestärkt durch das Wissen um die Naturgesetzmäßigkeit, trat ich die Flucht nach vorne an. Inzwischen bin ich schon lange und errfolgreich im Immobiliengeschäft tätig, habe zusammen mit meiner wundervollen Frau ein altes Bauernhaus saniert und genieße das Leben in vollen Zügen. 2001 erblickte unsere Tochter das Licht der Welt. Nach 5 Jahren Kleinfamilienleben kam dann unser Sohn dazu. Bereits an seinem ersten Lebenstag teilten uns die Ärzte mit, dass er aufgrund einer angeborenen Hirnfehlbildung schwer behindert sei und die Entwicklungsprognosen schlecht aussehen. In dem Bewusstsein, dass alles im Leben einen Sinn hat und dem Naturgesetz von Ursache und Wirkung unterliegt, entschieden wir uns 6 Monate später für eine komplizierte OP in einem Spezialzentrum. Nach 10 Tagen bangen und hoffen konnten wir die Klinik dann verlassen und endlich zum ersten mal das Familienleben zu viert genießen. Seit dem hat er sich super entwickelt und ist ein fröhlicher kleiner Junge der alle Herzen im Sturm erobert, auch wenn er weder allein sitzen noch laufen oder sprechen kann, wie andere Kinder in seinem Alter. Er zeigt uns jeden Tag wie wichtig und schön es ist die einfachen und kleinen Dinge des Lebens zu genießen und wir sind davon überzeugt, dass er mit seinem starken Willen noch für einige Überraschungen sorgen wird.
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ISBN Nr. 978-3-940332-10-3 14 tägiges Rückgaberecht Rico Brauer:Das einschneidende Erlebnis Ich bin Jahrgang 1974 und das 2. Kind meiner lieben Eltern. 1994 fand ich mich dank der Überredungskünste eines guten Freundes , in einer Fallschirmsprungausbildung im brandenburgischen Eggersdorf wieder. Alles lief wie bei einer Bilderbuchausbildung und ich war mir bewusst, dass ich die Angst, die mich dabei immer wieder packte, besiegen musste. Denn trotz der perfekten Umsetzung des Gelernten, plagte mich dieses komische Gefühl der Angst, welches sich bereits bei meinem 12. Sprung aus luftiger Höhe als nicht unbegründet erweisen sollte. 11 vorbildliche Sprünge gingen diesem voran, und es sollte der entscheidende Grund für meine heutige Lebensführung sein. Denn dieser verlief ganz und gar nicht planmäßig. In der vorgeschriebenen Höhe, öffnete ich den Fallschirm, der sich jedoch fehlerhaft öffnete und somit keine Landung ohne tödliche Folgen zuließ. Bei der Öffnung des Hauptschirmes verwickelte sich der Hilfsschirm um mein linkes Bein und verhinderte somit die reibungslose Öffnung des Fallschirmes. In Springerkreisen nennt man das ein Hufeisen. Ich erkannte sofort den Ernst der Lage und begann zu kämpfen. Den Hilfsschirm mit dem Fuß oder den Händen vom linken Bein zu lösen war aussichtslos, es blieb nur noch eine Möglichkeit, die gelernte Notfallmaßnahme einsetzen und hoffen, dass sich dadurch auch der Hilfsschirm löst. Es klappte und der Reserveschirm brachte mich heil auf die Erde zurück, wo mir der Schock ins Gesicht geschrieben stand. Dieses Grenzerlebnis änderte meine bisherige Einstellung zum Leben völlig. Ab jetzt bestimmte eine gesunde und für manch einen vielleicht radikal erscheinende Denkweise mein Leben. Durch das Erkennen der Wirksamkeit des Naturgesetzes von Ursache und Wirkung auf den Geist und den Körper, verzichtete ich ab sofort auf den gelegentlichen Tabak und Alkoholkonsum und sogar auf Fleisch.
Viel Sport und eine ausgewogene Ernährung bestimmten von dieser Erfahrung an mein Leben.Neben der Arbeit als Kfz - Elektriker machte ich mein Abitur auf einer Abendschule. Das Wissen um die Gesetzmäßigkeit von Ursache und Wirkung und der damit einhergehende Wille das Leben positiv zu verändern, gaben mir die Kraft dazu. Außerdem hatte ich nun am eigenen Leib die Sicherheit und Funktion eines Fallschirms zu spüren bekommen und setzte mit dieser Wissen mein Hobby fort, Heute bin ich Sprungleher und Tandemmaster mit sehr viel praktischer Erfahrung. So kam es dann auch, dass ich mich im Jahre 2000 in meine Frau verliebte, die sich mit mir in die Lüfte wagte. Sie brachte eine kleine Familie von zwei wunderbaren Söhnen mit in die Beziehung und alle drei bekamen einen besonderen Platz in meinem Herzen. 2003 bekamen wir noch eine kleine Tochter. In all dem wunderbaren Familienleben fand ich die Zeit und das richtige Fach zum Studium. Das Leben eines Jurastudenten mit drei Kindern, verlief nicht immer einfach. Doch war der Zusammenhalt in der Familie und das Wissen um die Naturgesetzmäßigkeit stets mein größter Kraftquell, um erfolgreich meine Prüfung zu absolvieren. Als besonderes Geschenk zur bestandenen Prüfung, schenkte mir meine wundervolle Frau noch einen gemeinsamen Sohn, der die Familie erst so richtig komplett machte. Meine Sommertätigkeit im Fallschirmsport brachten mich und meine Familie schon viel in der Welt herum. Die Verbindung mit der Natur, wuchs und wächst dabei stetig an. Im Dezember 2007 erwarben wir ein 1,3 ha grosses Grundstück mit einem wunderschönen Landhaus. Eine umfangreiche Sanierung des Objekts ist seither in vollem Gange und ist gleichzeitig der beste Beweis für das Wirken vom Lebensprinzip im täglichen Leben ! Wir schreiben nicht nur darüber, sondern wir Leben jeden Tag danach, und können heute mit Bestimmtheit sagen: Es funktioniert ! 
Herzlichst Ihr R. Düring und R.Brauer  
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